Dunhuang auf Deutsch
Höhle 17 in Dunhuang: Die Bibliothekshöhle
Geschichte der Bibliothekshöhle: Manuskripte, Wiederöffnung durch Wang Yuanlu, Stein und Pelliot sowie digitale Forschung.

Höhle 17 ist eine kleine Seitenkammer am Korridor von Mogao-Höhle 16. Sie enthielt Zehntausende Handschriften sowie Malereien, Drucke und Textilien, bevor sie im frühen 11. Jahrhundert versiegelt wurde.
Was dort aufbewahrt wurde
Neben buddhistischen Sutras lagen Verträge, Briefe, Kalender, Verwaltungsakten und Texte in mehreren Sprachen. Der moderne Name Bibliothekshöhle bedeutet nicht, dass der Raum wie eine öffentliche Bibliothek organisiert war.
Wiederöffnung und Zerstreuung
Der daoistische Priester Wang Yuanlu öffnete die Kammer 1900. Aurel Stein erwarb 1907 große Bestände, Paul Pelliot 1908 eine weitere Auswahl. Die ungleichen Bedingungen dieser Transaktionen gehören zur modernen Geschichte des Archivs.
Warum wurde sie versiegelt?
Der genaue Grund ist umstritten. Theorien reichen vom Schutz vor politischer Gefahr bis zur respektvollen Lagerung heiliger oder nicht mehr verwendeter Materialien. Eine eindeutige gelöste Geheimnisgeschichte ist nicht belegt.
Häufige Fragen
Was wurde in Höhle 17 gefunden?
Manuskripte, Drucke, Malereien, Textilien und Dokumente religiösen wie alltäglichen Inhalts.
Quellen und Methodik
Diese Seite basiert auf derselben dokumentierten Quellenbasis wie die englische Hauptfassung. Zeitabhängige Angaben müssen vor der Reise offiziell geprüft werden.